Routen von Borkum bis Cuxhaven 
- Borkumer Wfw | -1,1m
- Borkum-Greetsiel | -1,5m
- Ra - Borkum
- Borkum - Ems | -1,4m
- Osterems - Juist | -1,6m
- Greetsiel - Ems | -1,4m
- Juist - Norddeich | -2,1m
- Nordland Wfw | -1,3m
- Brander Gat| -1,4m
- Juister Wfw | -1,3m
- Memmert Balje | -0,8m
- Norderneyer Wfw | -0,9m
- Busetief | 0,6m
- Wagengat | -1,8m
- Norderney-Helgoland-Cuxhv.
- Baltrumer Wfw | -1,7m
- Langerooger Wfw | -1,4m
- Neuharlingersiel Wfw | -1,4m
- Stüvers Legde | -1,2m
- Über die Wiese | -1,4m
- Spiekerooger Wfw | -1,6m
- Harlesieler Wfw / Alte Harle
- Swinn | -1,2m
- Hohe Bank | -1,6m
- Gröninger Plate | -1,6m
- Wangerooger Wfw | -1,3m
- Minsener Wfw | -1,4m
- Langer Jan | -1,6m
- Südersand | -1,7m
- Mittelrinne | 2,3m
- Mellumriffe | -2,3m
- Der hohe Weg | -2,6m
- Kaiserbalje | -2,3m
- Dangast Wfw | 0,2m
- Jappensand | -0,5m
- Vareler Wfw | 0,2m
- Fedderwarder Priel | -1,5m
- Mittelpriel | -2m
- Suez Priel | -2,2m
- Weser-Elbe Wfw Süd | -2,1m
- Weser-Elbe Wfw Mitte | -1,9m
- Weser-Elbe Wfw Nord | -2m
- Neuwerker Loch | -2,6m
- Elbe-Neuwerk Wfw | -2,6m
- Cuxhv - Spieka | -2,7m
Die Routen sind von West nach Ost sortiert. In der Karte sind die offiziellen und beprickten Wattfahrwasser (Wfw) mit dem Symbol gekennzeichnet. Die Position liegt etwa auf der höchsten Stelle des Fahrwassers und im Titel ist die SKN Flachhöhe genannt. Bei negativen Werten fällt die Stelle entsprechend hoch trocken. Ein Klick auf das Symbol in der Karte zeigt die Beschreibung.
Darüber hinaus sind eigene Routen über das Watt in der Karte mit braunen Linien eingezeichnet. Diese Routen sollten nur mit einem für das Watt geeignetem Boot mit wenig Tiefgang (max. 80cm) befahren werden. Aber das gilt eigentlich für das ganze im ostfriesische Wattenmeer.
Alle Angaben ohne Gewähr!
Karte
Borkumer Wfw | -1,1m
Gut bezeichnetes Fahrwasser. Das gesamte Gebiet östlich Borkum verändert sich ungewohnt heftig. Tonnen und Pricken müssen häufig verlegt werden. Auf dem Wattenhoch liegt oft eine tiefe Schlicklage: Vorsicht beim von-Bord-Gehen! Sollte das betonnte Fahrwasser durch das Robbenschutzgebiet Evermannsgat gehen, darf dies dennoch befahren werden.
Borkum-Greetsiel | -1,5m
Ab Tonne F9 90° fahren und durch das Alte Boesgatje zur Osterems. Diese Route führt mitten durch die Besondere Schutzzone. Sie ist nicht beprikt, aber als Schutzgebiets-Route Blindes Ranzelgat ausgewiesen. In der Seekarte sind 4 Sperrgebietstonnen eingezeichnet, die eventuell nicht ausgelegt wurden. Die Hindernisse (Holzpfähle einer ehem. Plattform) gibt es aber noch! Unbedingt nördlich 53° 33´N 6° 54´E bleiben! Ab Memmert M3 gibt es die Bants Balje nach Greetsiel über den Kopersandpriel und den Hamburger Sand mit der flachsten Stelle zwischen den Tonnen Bb9 und Bb7.
Ra - Borkum
In aller Regel wird man hier in der ersten Phase des ablaufenden Wassers ankommen. Ab Ansteuerungstonne Ra ca. 340° nach A4 laufen. Bei ruhigem Wetter weiter ca. 15° zur gelben Tonne Borkum Reede 1 und dann 258° zum Feuer Fischerbalje. Die Sandbank in der Ems mit dem Namen Möwensteert sollte trotz inzwischen verbesserter Wassertiefe nicht gekreuzt werden, denn wegen ständiger Verlagerungen sind die Änderungen schneller als das Vermessungsschiff! Lange, kaum sichtbare Dünung der Nordsee verwandelt sich auf dem Möwensteert urplötzlich in Grundseen, die ein aufgelaufenes Schiff auf betonhartem Sand innerhalb kürzester Zeit zertrümmern können...
Borkum - Ems | -1,4m
Ab Fischerbalje kann man inzwischen wieder ab 3 h vor HW Borkum direkt S-lich auf die Tonne 22 abhalten (Wassertiefe 2 h nach NW bereits 1,30m).
Osterems - Juist | -1,6m
Gut betonntes Wattfahrwasser, das sich oft ändert, vor allem im südlichen Teil. Es beginnt nordwestlich von Borkum und endet in der Ems SE von Borkum. Die Tonnen liegen an etlichen Stellen weit auseinander und sind bei diesigem Wetter oft schwer zu finden. Von Greetsiel nach Juist gibt es eine elegante Abkürzung etwa ab Bb6 und dann nördlich den Längengrad 7° nach Juist.
Greetsiel - Ems | -1,4m
Diese Route (6° 59` S) von Greetsiel in Richtung Delfzijl wird man nur in Richtung Süden nahe HW befahren, denn etwas anders lässt die Tide kaum zu. Man biege von Greetsiel kommend 2 Std. vor HW vom Fahrwasser Ley bei Tonne L 18 in Richtung Tonne O 34 ab (ca. 159°). Dann weiter nach Tonne O 50 (ca. 187°), bei der man die Ems schon beinahe erreicht hat. Die Route weicht etwas von der Graphik oben ab.
Juist - Norddeich | -2,1m
Ab 2 Std. vor HW Norderney direkte Route nach Norddeich: Ab Mitte Hafenkanal abbiegen und in Richtung Norddeich fahren. Man erreicht dann das Busetief zwischen Tonnen B 15 und B 17. Achtung: Auf schnellfahrende kleine Fähren mit mehr als 20 kn achten.
Nordland Wfw | -1,3m
Gut bezeichnetes Wattfahrwasser ab Memmert Baljem 6 b / NL 2 nach Juist. Zunächst Tonnen NL 4 und 6, dann Pricken. Die Juister Balje ist vom Ende des Nordland Fahrwassers bis kurz vor dem Juister Hafenkanal völlig verschwunden und sehr untief. Gut bei den Pricken bleiben!
Brander Gat| -1,4m
Ist wieder bezeichnet, ab etwa Memmert Tonne 22 mit Flachwassertonnen, die nicht leicht zu finden sind. Fortsetzung dann über das Wagengat; siehe Route "Norderney" oder weiter nach Norddeich.
Juister Wfw | -1,3m
Gut bezeichnetes Wattfahrwasser ab Juist zur Memmert Balje. Im engen Fahrwasser ist es manchmal mühsam, den Juister Fähren auszuweichen. Die tiefe Rinne verlegt sich dauernd; nicht überrascht sein, wenn die etwa 1,40m tief gehenden Fähren sich nicht an die Fahrwasserbezeichnung halten und ungewöhnliche Wege fahren, die so nicht in der Seekarte stehen.
Memmert Balje | -0,8m
Gut bezeichnetes Wfw ab Osterems Tonne 6a in Richtung Norderney. Beim Ostende Juist laufen Memmert Wfw. und das Busetief zusammen weiter bis zum Riffgat, was wegen der Vielzahl der Tonnen leicht Verwirrung schafft, zumal bei schlechtem Wetter. Sehr sorgfältig navigieren! Vor allem bei Windrichtungen von W bis N und Ebbstrom können die letzten 2 sm bis Norderney unpassierbar werden. Abkürzungen über die Sände sind wegen des ständigen Schwells von See und den laufenden Veränderungen nicht zu empfehlen. Ausweichrouten ab Memmert Wfw. über Brandergat zum Busetief und über das Wagengat zum Riffgat.
Norderneyer Wfw | -0,9m
Das Norderneyer Wattfahrwasser ist gut ausgetonnt und lange schiffbar.
Busetief | 0,6m
Sehr veränderliches Fahrwasser von Norddeich nach Norderney mit viel Fährverkehr. Das nördl. Busetief kann auf den letzten 2 sm bis zum Erreichen des Riffgats bei Wind aus N bis W und Wind gegen Wasser sehr hässlich sein! Unbedingt den laufenden Funkverkehr der Fähren auf Kanal 73 abhören!
Wagengat | -1,8m
Es beginnt im Busetief bei Tonne 11a und endet im Riffgat bei Tonne D 26a in der Nähe eines Pegels. Das Wagengat ist eine gute Umgehung des Seegats Dovetief an der Westspitze von Norderney, wenn wegen starker westlicher Winde dies nicht passiert werden kann. Man macht dann über das Wagengat einen großen Bogen um das Seegat und kommt dann aus östlicher Richtung nach Norderney, sofern man nicht nach Baltrum weiterläuft.
Norderney-Helgoland-Cuxhv.
In den Fahrwassern Schluchter und Dovetief muß mit schnellfahrenden Fähren bis 24 kn gerechnet werden. Von Norderney bis zur Tonne Elbe 1 sind es ca. 35 sm, dann weiter bis Cuxhaven noch einmal ca. 25 sm. Sofern man zunächst nach Helgoland will, sind es Luftlinie ebenfalls 35 sm, in der Realität aber 37 sm gerechnet von der Ansteuerungstonne Dovetief bis Helgoland Süd unter Umgehung des Großschiffahrtsweges. Dieser darf, wenn überhaupt, nur rechtwinklig gekreuzt werden. Die Strecke wird sorgfältig per Radar überwacht; kassiert wird im Fall des Falles dann auf Helgoland. Von Helgoland bis Cuxhaven sind es weitere 35 sm. Es sollte versucht werden, auf der Elbe mit Flutstrom einzulaufen, denn der Tidenstrom ist sehr stark. Wer mit dem Ebbstrom Cuxhaven - Elbe 1 laufen will, sollte wissen, daß dies gegen westliche Winde ab 4 Bft. schwierig bis unmöglich sein kann (Wind gegen Wasser).
Baltrumer Wfw | -1,7m
Die Baltrumer Balje ist nach Süden verlegt worden. Südlich des Prickenweges auf der Position 53° 41,9906`N und 7° 24,4978´E ist eine 1m hohe Steinschüttung abgeladen worden, die nicht bezeichnet ist! Vorsicht! Ab B 24 kann man auch schon den Versuch wagen, direkt auf die Langeooger Hafeneinfahrt abzuhalten. Man achte aber besonders auf Stromversatz, der bei Flutstrom schnell auf die betonharten Bänke des Dornumer Nackens bzw. der Neiderplate setzen kann!
Langerooger Wfw | -1,4m
Gut bezeichnetes Wattfahrwasser. Die Betonnung besteht ab LW 6 aus weiteren roten unbezeichneten Tonnen bis zum Beginn des Prickenweges und danach bis LW 6a. Die Pricken stehen am Rand eines Vogelschutzgebietes, also nicht abkürzen! Am Ostende kann man je nach Tide versuchen, ab LW 8 auf OB 7 abzukürzen; es steht aber durch die Otzumer Balje oft eine lange Dünung, die sich auf den Sänden unangenehm aufbauen kann und so das Leben spannend macht.
Neuharlingersiel Wfw | -1,4m
Gut bezeichnetes Wattfahrwasser, dass mit Start 2,5 Std. nach NW ab Langeoog befahren werden kann.
Stüvers Legde | -1,2m
Diese Route ist leider seit Jahren nicht mehr ausgeprickt, aber immer noch gut zu fahren, wenn man einen kurzen Weg von Bensersiel nach Spiekeroog sucht. Zwischen den Tonnen A 24 und A 26 45° fahren, bis man nach ca. 2,5sm die Hullbalje erreicht. Dann auf Nordkurs weiter bis LW 8. Tiefe ca. 2,20 m bei HW.
Über die Wiese | -1,4m
In aller Regel kann ab Langeoog 2 Std. vor HW Helgoland gestartet werden. Zunächst ab Langeoog-Hafen das Fahrwasser bis LW 6 nutzen (bei viel Wasser kann man auch direkt auf die Tonne zulaufen). Ab LW 6 dann ca. 4 sm in 94° steuern bis 53° 43,20´N 7° 39,45´E (Ein Steinhaufen in der Nähe auf 53° 43,322´N 7° 39,45´E wird mit diesem Kurs südlich umgangen). Ab dort 81° 2 sm bis OB 16. Südlich von OB 16 ist eine ausgedehnte Schlammbank, auf die man leicht mit dem Flutstrom getrieben wird. Wassertiefe nirgendwo weniger als 1,60 m 75 Min. vor HW Helgoland.
Spiekerooger Wfw | -1,6m
Gut bezeichnetes Wattfahrwasser. Stark veränderte Situation bei Wangerooge! Zukünftig auch im Winter bezeichnet (Eistonnen).
Harlesieler Wfw / Alte Harle
Das Harlesieler Wattfahrwasser ist derzeit wg. Mindertiefen aufgehoben. Die Tonnen OB 30 bis OB 36 wurden eingezogen. Eine durchgehende Schiffahrt ist nicht mehr möglich.
Swinn | -1,2m
Über die Swinn führt der kürzeste Weg nach Wangerooge und Harlesiel. Zunächst den Eingang finden, indem man auf einer Linie zwischen OB 9 und der ersten Sperrgebietstonne fährt. Achtung: zwischen den beiden Sperrgebietstonnen (sehr klein) wölbt sich der Wattrand nach Norden, also keine eine gerade Linie zwischen den Tonnen fahren. Ab der 2. Sperrgebietstonne östlich auf bis AH 8 laufen und weiter der Betonnung nordöstlich nach Wangerooge folgen. Unbedingt südlich vom besonderen Schutzgebiet halten.
Hohe Bank | -1,6m
Über die Swinn führt der kürzeste Weg nach Harlesiel. Zunächst den Eingang finden, indem man auf einer Linie zwischen OB 9 und der ersten Sperrgebietstonne fährt. Achtung: zwischen den beiden Sperrgebietstonnen (sehr klein) wölbt sich der Wattrand nach Norden, also keine eine gerade Linie zwischen den Tonnen fahren. Ab der 2. Sperrgebietstonne östlich unterhalb des Schutzgebietes laufen. Ab 53°45'N, 7°46'E Richtung H19a laufen.
Gröninger Plate | -1,6m
Wer den Puckel nicht weit östlich der Untiefentonne im Harlesieler Wattfahrwasser* geschafft hat und nach Harlesiel möchte, kann auch direkt auf das Feuer am Harlesieler Leitdamm abhalten, denn die letzte Meile ist nicht flacher als der Puckel. Ab 1 Stunde vor HW kann man auch von OB 22 direkt zum Feuer durchlaufen; Untiefentonne mit N-Topzeichen auf jeden Fall nördlich passieren! Unmittelbar vor dem bereits erwähnten Feuer auf dem Leitdamm hat sich westlich eine Bank aufgebaut, die bei wenig Wasser lästig werden kann. Dann nördlicher fahren, bis man das Feuer in SE hat.
Wangerooger Wfw | -1,3m
Gut bezeichnetes und lange befahrbares Wattfahrwasser. Vorsicht beim Abbiegen aus de Wfw. in die Minsener Balje: Oft viel Strom und starker Schwell von der Jade. Bei T12 ist der Priel ziemlich eng; bitte bei NW dicht an der Tonne bleiben und nicht vor T14 Richtung Osten.
Minsener Wfw | -1,4m
Gut bezeichnetes und viel befahrenes Wattfahrwasser zur Jade. In der Balje steht heftiger Strom. Gut freihalten von den Buhnentonnen! Im Süden ist das Fahrwasser verlegt und geht jetzt durch das Vogelschutzgebiet.
Langer Jan | -1,6m
Gute Verbindung von Harlesiel zur Jade. Man kann von Harlesiel kommend bei H 19 ca. 2,8 sm 97° steuern, bis man 53° 44´ erreicht hat. Dann 74 ° ca. 2 sm bis zum Sperrgebietsrand und weiter 103 ° ca. 2,2 sm bis zur steilen Wattkante an der Jade. Es gibt auch Segler, die auf 53°44´ durchfahren; wir haben es auch schon getan, allerdings finde ich die obige Route mit dem leichten Zick-Zack etwas stressfreier, vor allem am westlichen Ende.
Südersand | -1,7m
Gute Verbindung von der Telegraphenbalje zur Jade. Ab Sperrgebietstonne bei T8 121° ca. 3sm bis zum Rand des Robbenschutzgebietes und weiter 103° ca. 2,2sm bis zur steilen Wattkante an der Jade. Bei HW Helgoland ca. 1,80 m Wasser. Achtung, im Bereich der S-lichen Blauen Balje je nach Tide deutlicher Stromversatz!. Die in der Seekarte eingezeichnete Stange am SW-Ende des Vogelschutzgebietes ist nicht vorhanden.
Mittelrinne | 2,3m
Wer von Norden kommt oder aus der Jade Richtung Nord fährt, achte auf die große Sandbank "Strandplate" und folgt dem betonnten Fahrweg über die Mittelrinne.
Mellumriffe | -2,3m
Nördlich der Vogelinsel Mellum ist diese Schutzgebietsroute ausgezeichnet worden (Schutzgebiete rechts aktiveren). Die Abkürzung zwischen Jade und Weser fällt hoch trocken und ist wenn überhaupt nur bei HW und schönstem Wetter zu befahrbar.
Der hohe Weg | -2,6m
Die Schutzgebiets-Route führt dicht N-lich des Hooksielplate-Radarturms etwa 6,1sm 102° bis in den Fedderwarder Priel. Der Weg verdient seinen Namen zurecht und man kann sich leicht ausrechnen, mit wie wenig Tiefgang der Weg befahrbar ist. Eher etwas für die Seekajakfahrer.
Kaiserbalje | -2,3m
Gut bezeichnetes Wattfahrwasser, das in der ersten Hälfte bei so ziemlich jedem Wasserstand befahren werden kann. Es beginnt mit den Tonnen K2 bis K14. Das „Hohe Ende“ kommt unmittelbar vor dem Fedderwarder Priel bei den Kabeltonnen. Die Situation verändert sich häufig.
Dangast Wfw | 0,2m
Das Dangaster Außentief ist gut bezeichnet, Wassertiefe bei HW ca. 4m. Von N kommend ist der Beginn des Wfw. vor allem bei diesigem Wetter nicht einfach zu finden, zumal die Pricken ziemlich mickerig sind und unregelmäßig stehen. Mitten in der Jade steht ein massiver Leitdamm, den zu überfahren man gar nicht erst versucht.
Jappensand | -0,5m
Direkt über den Jappensand führt ein Weg außerhalb der Schutzgebiete Richtung nach Eckwarden.
Vareler Wfw | 0,2m
Das Vareler Tief ist sehr gut bezeichnet, Wassertiefe bei HW knapp 4m. Die S-Kurve ca. 1sm vor dem Hafen ist sauber zu fahren, ansonsten landet man auf 3m hohen Schlick. Beim Einbiegen auf die Schleuse läuft man an der ersten Pricke am Vareler Tief ganz Dicht an der Backbordpricke vorbei. Oder man fährt durch Salzwisen die enge Jade weiter nach Wapelersiel, wo sich auch ein kleiner Hafen versteckt.
Fedderwarder Priel | -1,5m
Stark veränderliches Fahrwasser, das in den letzten 15 Jahren viel Wassertiefe verloren hat. Bei der Einfahrt von der Weser aus strikt an die Betonnung halten, also zunächst nach F4 - F14. Dann kommen Backbord- und Steuerbordpricken im Wechsel. Also gut auf den Besen achten. Vor Fedderwardersiel ist die tiefste Rinne an den Buhnenköpfen. Die Lage der Tonnen und Pricken weicht vor allem in den letzten 2sm oft von dem ab, was noch in den aktuellen Seekarten zu finden ist, werden aber mit viel Sorgfalt ausgelegt. Außerdem wird gebaggert, damit den Fischkuttern ein Zugang erhalten bleibt.
Mittelpriel | -2m
Die Pricken sind ziemlich mickerig und stehen unregelmäßig. Im Priel selbst steht viel Strom. Unmittelbar vor und hinter dem Wattenhoch sind zwei Wartestellen (Ankerplätze) sofern die Tide noch nicht soweit ist. Der Ausgang zur Weser befindet sich N-lich des Oberfeuers Wremerloch. Es steht an der Weser eine starke Querströmung, daher sorgfältig an den Tonnen bleiben, damit man nicht auf die Buhnen gerät.
Suez Priel | -2,2m
Vom S-lichen Ende des Mittelpriels ca. 108° steuern. Nach knapp 4sm und Querung des Suez-Prieles erreicht man bei Buhnentonne 37 gegenüber dem Containerterminal die Weser.
Weser-Elbe Wfw Süd | -2,1m
Ankern und die Tide abwarten geht sehr gut im Beginn des Wfw. Sofern in der Seekarte noch Tonnen eingezeichnet sind, wurden diese mit Ausnahme der ersten und letzten Tonne durch Pricken ersetzt. Das erste Wattenhoch im Wurster Watt ist mit -2,1 m ziemlich hoch, aber das mittlere HW läuft auch 4,2 m auf. Meistens aber reicht es nicht, um das folgende Hoch bei Spieka zu überwinden. Es bietet sich eine Übernachtung in den freundlichem Häfen von Dorum oder Spieka an.
Weser-Elbe Wfw Mitte | -1,9m
Wenn man in den Übernachtungshäfen Dorum oder Spieka aufschwimmt, hat man auch genügend Wasser, um das Wattenhoch (-1,90 m) bei Spieka zu überwinden. Wasser ist im Neucappeler Tief reichlich vorhanden. Der Tidenstrom ist erheblich. Ab Wattenhoch Spieka sind es noch ca. 11 sm bis Neuwerk-Wattwagen-Weg. Das zu querende Ostertill hat reichlich Strom und die Anfänge der Wfw. Neuwerker Loch bzw, Bakenloch sind vor allem bei diesigem Wetter nicht leicht zu finden.
Weser-Elbe Wfw Nord | -2m
Östlich von Neuwerk ist ein gut beprickter Weg, der die Wattwagenroute vom Festland nach Neuwerk kreuzt. Bei einem mittleren HW von ca. 3,6 m und einer Watthöhe von -2m kommt man wohl erst 2 h vor HW über die flachste Stelle; der weitere Weg zur Elbe ist sehr veränderlich und die Tonnen stimmen wahrscheinlich nicht mit der Seekarte überein.
Neuwerker Loch | -2,6m
Das Neuwerker Loch ist nicht mehr bezeichnet bis auf einige private Pricken.
Elbe-Neuwerk Wfw | -2,6m
Ab Neuwerk zur Elbe führt das ein bezeichnetes Wattfahrwasser.
Cuxhv - Spieka | -2,7m
Von den Küstenvereinen habe ich die folgende Route erhalten, die für Boote bis 1 m Tiefgang zu machen sei, sich an den Schutzgebieten entlang mogelt und einen erheblichen Zeitgewinn bringt. Dort ist der Damm zum Watt soweit versackt, daß er problemlos gequert werden kann. Dann weiter Richtung Kreuzung Prickenweg/Wattwagenweg. Inzwischen sollte dort soviel Wasser stehen, daß dieser passiert werden kann. Danach 180° zum Altoxstedter Tief und weiter ca. 200° bis Spieka-Ansteuerung.